
Außergewöhnlicher Weine entstehen lange vor der Lese, das ist der Grundsatz auf der Domaine du Tix. Alles beginnt im Weinberg, wo zeitintensive und akribische Handarbeit den Kern der Philosophie
bildet. Dank der überschaubaren Größe des Weinguts kann während der gesamten Vegetationsperiode konsequent mit handwerkliche Methoden gearbeitet werden: manuelles Ausbrechen, Rebschnitt,
Ertragsreduzierung sowie eine sorgfältige Laubwandpflege, um die Trauben zu schützen und optimal zu versorgen.
Aus diesem tiefem Respekt vor den Reben und der Umwelt ist die biologische Bewirtschaftung und Zertifzierung selbstverständlich.
Während der eigentlichen Weinlese ist jeder Erntehelfer angehalten, direkt im Weinberg ausschließlich die allerbesten Trauben auszuwählen und alles zurückzulassen, was den hohen
Qualitätsansprüchen nicht genügt. Diese Arbeitsweise trägt unmittelbar zur Konzentration und Präzision der entstehenden Weine bei. Im Keller werden vorwiegend autochthone Hefen verwendet, sie
bringen den Charakter des Terroirs am besten zum Ausdruck. Die Erträge bleiben konstant unter 30 Hektoliter pro Hektar. Das ist wirklich nicht viel und vergleichbar mit Erträgen als Steil- und
Steilstlagen. Ein Bekenntnis der Domaine stets die Qualität über die Quantität zu stellen.
Obwohl nicht offiziell für biodynamischen Weinbau zertifiziert, richten sich alle Arbeiten am Mondkalender aus – sowohl im Weinberg als auch im Keller. Eine Praxis, die aus Überzeugung
gelebt wird und maßgeblich zur Vitalität und Harmonie der Weine beiträgt.
